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| Kategorie: Sucht

Ein Rückfall aus heiterem Himmel?

Herr K. hat sich seit seiner stationären Therapie vor zwei Jahren konsequent von jedem Spielautomaten ferngehalten. Das fiel ihm nicht immer leicht, trotzdem hat er es geschafft. Aber jetzt sehen wir ihn in einer Spielhalle vor einem blinkenden Automaten, sein Portemonnaie ist leer, er hat alles verspielt.


Er erwacht wie aus einer Trance. Eigentlich ist er aus dem Haus gegangen, um Lebensmittel einzukaufen. Seine Frau wartet sicher schon. Wie spät ist es überhaupt? Ein Blick auf sein Handy verrät ihm, dass er bereits seit zwei Stunden hier ist. Er hat drei verpasste Anrufe, keine hinterlassenen Nachrichten. Plötzlich wird ihm ganz kalt, ein Abgrund tut sich vor ihm auf. Schuld- und Schamgefühle überkommen ihn. Er hat Angst vor dem Blick in den Spiegel, vor den Kommentaren der Anderen. Das bittere Gefühl, wieder einmal alle enttäuscht zu haben, die noch an ihn glaubten. Als er sich aufrafft, um nach Hause zu gehen, fühlt er sich wie gerädert, ausgelaugt, bleischwer. Verheimlichen kann er diesen Ausrutscher nicht, das ist ihm klar. Also wird er mit seiner Frau sprechen und auch beim nächsten Treffen seiner Selbsthilfegruppe darüber berichten müssen. Viele Fragen stürzen auf ihn ein. Ist seine Sucht trotz Therapie stärker als er? Ist sein Wille einfach nicht stark genug? Wird sich das jemals ändern oder ist er ein hoffnungsloser Fall? Und vor allem: wie kam es dazu, dass er einfach so rückfällig geworden ist? Dies zu erleben, erschüttert und verunsichert ihn am meisten. Sein Selbstvertrauen hat einen gewaltigen Knacks bekommen.


Natürlich können wir nur Vermutungen anstellen, was in Herrn K. vorging, als er die Spielhalle betrat und dann auch anfing zu spielen. Wahrscheinlich ist aber, dass mehrere Ursachen zu diesem Ausrutscher beigetragen haben. Vielleicht gab es in letzter Zeit vermehrt ungelöste Konflikte bei der Arbeit. Oder er hat im Stillen gehofft, das Thema „Sucht“ überwunden zu haben und ist daher nicht mehr regelmäßig zu Treffen seiner Selbsthilfegruppe gegangen. Vielleicht stimmte die Balance zwischen Aktivitäten und Ruhephasen auch schon länger nicht mehr. Und in dem einen entscheidenden Moment hat Herr K. dem Druck dann nachgegeben.


Was hätte ihn eventuell noch bremsen können? Vielleicht eine mobile Unterstützung in Form einer App, denn sein Smartphone hat er ja immer dabei. Glücklicherweise gibt es eine derartige App bereits: die Suchthilfe App. Zu finden bei Google Play sowie im App Store. Die App ist anwendbar bei allen Formen von Sucht, dabei frei von Werbung, personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Suchthilfe App- nur einen Download entfernt.

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