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| Kategorie: Sucht

(K)ein hoher Preis

Über Twitter erhielt ich von einem jungen Mann vor kurzem folgende Nachricht: "Die Suchthilfe App kostet fünf Euro, dafür kaufe ich mir lieber eine Flasche Wodka."

 

Nun, das ist sein gutes Recht und seine ganz persönliche Entscheidung. Mich wunderte zunächst vor allem, dass er sich überhaupt die Mühe machte mich anzuschreiben. Aber seine Mitteilung stimmte mich auch optimistisch. Ich glaube nämlich, dass es sicherlich irgendwo da draußen jemanden gibt, der oder die eine ähnliche Rechnung aufstellt- und sich dann für die App entscheidet. Und dafür gibt es einige gute Gründe:

  • Er oder sie muss dafür nur ein einziges Mal knapp fünf Euro investieren. Die Kosten für den bisherigen Alkoholkonsum waren bisher sicherlich bereits um ein vielfaches höher. Und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
  • Die Entscheidung für den Download der App kann ein erster Schritt sein, um sich einzugestehen, dass ein problematisches Verhalten vorliegt. Eine solche Einsicht ist sehr wertvoll und die Basis für alles weitere.
  • Die umfangreiche Strategiesammlung ist so vielseitig wie die Personen, für die diese App entwickelt wurde. Für jede und jeden sollte daher etwas Nützliches dabei sein.
  • Auf der Suchthilfe App befinden sich unter anderem auch Impulse, um die Motivation zur Abstinenz auch langfristig aufrecht zu erhalten.
  • Selbst im Falle eines Ausrutschers, also eines gerade eingetretenen Rückfalls, bietet die Suchthilfe App aufbauende Unterstützung. Damit der/die Betroffene möglichst schnell die kritische Situation verlässt und nicht vor lauter Verzweiflung noch weiter abstürzt.

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